Skandinavische Gedanken

Ich fühle mich wohl. Hier scheine ich irgendwie zu passen. Egal ob in Schweden, Norwegen oder Dänemark. Es fühlt sich geschmeidiger, natürlicher an.

Zwei Stunden lang den eigenen Gedanken, der eigenen Geschichte nachzuhängen tut gut. Niemand der etwas von einem will. Der einen aus dem Takt bringt. So etwas ist notwendig, umsichtig, sich selbst wieder zu hören.

Die Fehler akzeptieren zu lernen, die man in seinem Leben begangen hat. Sich klar zu werden, dass es immer der richtige Zeitpunkt ist sein Leben zu leben.

Während meiner schweren Krankheit war ein Gedanke immer präsent. Das ungelebte Leben. Doch es wird mir immer mehr bewusst, dass ich nie ein ungelebtes Leben hatte. Vielmehr habe ich nur selten auf mich gehört. Mir vertraut. Immer mehr für Andere als für mich gelebt.

Die radikale Akzeptanz der Realität hat mir damals sehr geholfen und so merke ich in mir eine Milde die mich immer deutlicher durch mein Leben führt. Eine Dankbarkeit für den jetzigen Augenblick. Eine Ruhe die mich hören lässt.

You Might Also Like