Zurück zum Lübzer Pils

Heute morgen wieder zeitig aufgestanden um die erste Schleusung mitzunehmen. Trotzdem wieder hervorragend von Joachim verköstigt worden.

Ablegemanöver ist gut gelaufen. In der Schleuse Plau vom Schleusenwärter noch einige mahnende Worte erhalten, da wir vor der Hubbrücke etwas hinter das Signal vertrieben waren. Da hatte er Recht und ich nehme die Hinweise dankend zur Kenntnis.

Schleusung lief dann glatt.

Schnell auch wieder an der Schleuse Barkow gewesen. Auch hier lief alles wieder unproblematisch.

Zwischendurch reichte Joachim noch einen kleinen Zwischensnack, der wieder überaus schmackhaft war.

An der Schleuse Bobzin waren wir ein Hauch zu spät und mussten auf das nächste Schleusenfenster warten. Da Bene aber sofort die Schleusung angefordert hatte, ging es recht fix. Hatten aber noch genügend Zeit für einige Fotos.

So langsam neigte sich jetzt unsere Tour dem Ende entgegen. Schleuse Lübz war schnell erreicht und ich war so im Flow, dass ich dann zum Schluss ganz vergessen hatte Claudia für das Anlegemanöver wieder ans Ruder zu lassen. Sorry dafür.

Am Abend wieder in den alten Amtsturm. Mussten allerdings recht lange auf das Essen warten, so dass wir uns, auch auf Grund der Temperaturen, dann in den Innenraum der Gaststätte verzogen.

Essen war wieder sehr gut und so verlegten wir wieder zurück zum Boot und hatten nochmal eine angenehme Nacht. Obgleich sich Joachim wahrscheinlich schon wieder auf weichere Hotelbetten freute, da seine Hüfte durch die harten Kojen schon ganz schön mitgenommen war.

Am Morgen dann noch ein letztes grandioses Frühstück und noch eine sehr entspannte Endabnahme. So schnell war die Woche doch verflogen.

Es war sehr schön gewesen und jetzt machten wir uns wieder in verschiedenste Richtungen auf den Weg.

Bene fuhr wieder direkt nach Krefeld als rollender Gefahrstofftransport (Käse!!!), Claudia und Joachim machten sich auf den Weg nach Usedom und wir fuhren zurück nach Eddelak um unseren Wohnwagen für die Weiterfahrt am nächsten Morgen nach Vedersø Klit vorzubereiten.

Fazit: eine wirklich runde, schöne und coole Tour. Gerne wieder.

Ein Fischbrötchen in Plau am See

So langsam geht unser Törn zu Ende und wir müssen Heute auf jeden Fall Plau erreichen um morgen die Schleusen in Richtung Lübz zu nehmen. Nach einem guten Frühstück von Joachim und Geboten waren wir gestärkt für die Etappe nach Plau am See. Noch schnell den Abwasch erledigen und dann das Ablegen vorbereiten. Diesmal musste Maja ( also meine Claudia) vollkommen allein verantwortlich das Ablegemanöver durchführen. Und es gelang einwandfrei. Auf der Fahrt zur Backbordtonne 5 erklärte Maja dann Engelchen (also Joachims Claudia) sehr dezidiert viele Dinge der guten Seemannschaft. Da die Brückenöffnung in Malchow noch etwas dauerte, hatte ich die rote Tonne 5 als Zielobjekt auserkoren und wir übten dort das rückwärts ansteuern der Tonne. Als wir genügend Zeit abgebaut hatten ging es mit 1200 Umdrehungen in Richtung Malchow wo wir kurz vor Brückenöffnung ankamen. Auch die enge Brückenpassage war für Maja kein Problem mehr. Entspannt ging es über […]

Maja und der Haiopei

Der Morgen begann mit einem Bummel über den Markt und einem Besuch bei Netto (coole Gasanzünder gekauft) Nochmal über den Markt. Gurken, Tomaten und cooles Handwerk gekauft. Wieder an Bord von Joachim mit leckerem Bauernfrühstück empfangen. Nach dem rituellen Geschirrspülgang (nochmal mit Glasverlust (was aber nichts machte, da wir Gestern schon vier Ersatzweingläser gekauft hatten)) bereiteten wir uns auf einen Anleger mit Eindampfen in die Vorspring vor, welches Maja auch gut gelang. Allerdings kreuzte ein Haiopei ohne Rücksichtnahme unseren Kurs direkt nach dem Ablegen weswegen ich Maja (also meine Claudia) Kurs einmal unterstützen musste. Danach übernahm Engelchen (also Joachims Claudia) das Ruder. Und was war. Der Haiopei fuhr von hinten extrem dicht auf. Nochmal kurz eingegriffen und dem Haiopei mit seinem Schiff Relax die schlimmsten Flüche der Seefahrt gedanklich an den Kopf geworfen. Engelchen fuhr dann sehr souverän über den Reeckkanal in den Kölpinsee wo wir dann mit etwas Welle […]

Auf nach Rechlin

Da wir so gut durchgekommen waren, war das nächste geplante Ziel Rechlin.

Nach einem ausgiebigen Lob unserer Bootsnachbarn für unsere Manöver ging es über den Fleesensee in Richtung Göhrener Kanal.

Mit dem Wetter hatten wir immer noch Glück und anstelle des befürchteten Regens bekamen wir strahlenden Sonnenschein.

Durch den Göhrener Kanal fuhren wir auf den Kölpinsee. Weiter zum Reeckkanal und zur Binnenmüritz.

Auf zum großen Abenteuer

Am Samstag ging es dann früh los um rechtzeitig durch alle Schleusen zu kommen.

Gleich in Lübz hatten wir eine wirklich nette Schleusenwärterin mit der es sofort zu einem kurzen Klönschnack kam. Sehr nett.

Die folgende Schleuse war Bobzin mit einem Hub von knapp sieben Meter. Da hatte ich doch eine gewisse Anspannung.

Auch diese Schleusenanfahrt meisterte Claudia wunderbar. Allerdings war ich von der Anspannung doch locker auf einer neun.

Lübzer Pils

Heute war die Anreise zu unserer Chartertour über die Mecklenburgische Seenplatte. Ich konnte die Nacht zuvor nicht so wirklich gut schlafen. Zwar war alles schon vorbereitet und die Hunde wussten wir sehr gut versorgt, aber die Fahrt nach Lübz und die anstehende Woche machten mich etwas kribbelig.

Was für eine Woche

Ich war endlich einmal wieder mit Lars unterwegs. Nach Claudias und meinem Urlaub hatten Lars und ich uns mal wieder eine Woche zum Segeln genommen. Es war lange schon wieder an der Zeit. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch wie es immer so ist hat das Schicksal mal wieder andere Pläne.