Werte in gottlosen Zeiten

„ Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet“
Offenbarung 2,13
Prolog, das Warum und das Wie
Das Warum …
Wir leben in gottlosen Zeiten. Aber war dies denn je anders?
Seit Anbeginn tobt der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen.
Doch wirkt es alles in der jetzigen Zeit so „holzschnittartig“. So erdrückend präsent.
Und gerade deswegen sind Werte, gerade in dieser Zeit, in der unsrigen, so unschätzbar „Wert“-voll.
Das Wie
Was findet Ihr hier, was erwartet Euch:
Freie Assoziationen und Gedanken, welche mich, welche uns in gottlosen Zeiten umtreiben. Keine Reihenfolge, kein sinnloser Zwang, nur der freie Geist. Denn so kommt man in die Tiefe. Auf den Grund. Und in die wesentliche Essenz.
Diese Seite dient dazu unsere Gedanken und Gefühle zum Thema zu sammeln und ist ein reines Assoziationsfeld zur eigenen Klärung. Es ist keine rechtliche Ausarbeitung sondern wird nur von unserem Gefühl getragen.
Es will und kann nicht mehr sein.
Gedanken zum Adel
Im philosophischen Sinne bezeichnet Adel nicht eine soziale Herkunft oder einen erblichen Stand, sondern eine innere Haltung, Tugend, moralische Erhabenheit oder geistige Aristokratie.
Kerndimensionen des philosophischen Adelsbegriffs
- Tugend statt Geburt (nobilitas morum): Bereits in der Antike und später bei den deutschen Mystikern des Spätmittelalters galt: „Den Adel gibt allein die Tugend“. Nicht das Blut oder das Erbe macht den Menschen edel, sondern seine sittliche Vollkommenheit und Charakterstärke.
- Geistiger und ethischer Adel (Aristokratie des Geistes): In der Philosophie (etwa bei Friedrich Nietzsche oder im Rückgriff auf antike Vorbilder) steht der Begriff für eine innere Überlegenheit gegenüber der Masse oder niederen Instinkten – gemeint ist ein Anspruch an sich selbst, Disziplin, Großmut (magnanimitas) und Unbestechlichkeit des Urteils.
- Wandel vom Geburts- zum Leistungs- und Gesinnungsadel: Mit der Aufklärung und dem Verblassen der ständischen Gesellschaft löste sich der Begriff völlig von der Geburts-Nobilität. Philosophisch wurde gefragt, was den „wahren Adel“ eines Menschen ausmacht (z. B. Autonomie, Vernunftgebrauch und moralische Integrität im Sinne Kants).
Adel trägt man in sich
… oder die Frage „Blut“ oder Einstellung. Rein rechtlich entscheidet hierbei schlicht die Erblinie. Jedoch ist eine philosophische Betrachtung in diesem Falle durchaus sinnvoll. Aus diesem Grund hier einmal ein dezidierterer Blick auf den Gedanken des Adels:
Man trägt den wahren Adel in sich. Vielmehr als die Abstammung ist es die eigene Einstellung die man in sich trägt. Mag das Blut auch von Bedeutung sein, so ist es doch nichts so lange man es nicht wahrhaftig in sich fühlt. Nicht dafür eintritt.
Adel ist das Wofür. Wofür man steht, wofür man einsteht und widersteht.
Die Frage, ob man den Adel „in sich trägt“, lässt sich allerdings nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Es kommt ganz darauf an, aus welcher Perspektive man sie betrachtet: biologisch, rechtlich oder moralisch-philosophisch.
Hier ist eine Aufteilung der verschiedenen Sichtweisen:
1. Die moralische und philosophische Sicht (Der Adel des Charakters)
Aus philosophischer Sicht trägt absolut jeder Mensch die Fähigkeit in sich, „adelig“ zu sein. Hier versteht man Adel nicht als Privileg durch Geburt, sondern als Haltung und Charakterstärke.
- Tugenden: Großzügigkeit, Ehre, Anstand, Mitgefühl und Respekt gegenüber anderen werden oft als „edle“ Eigenschaften bezeichnet.
- Das Zitat: Schon antike Philosophen und Dichter wie Seneca oder später Friedrich Schiller betonten, dass der wahre Adel im Geist und im Handeln liegt, nicht im Stammbaum. In diesem Sinne trägt man Adel in sich, wenn man nach moralischer Integrität strebt.
2. Die biologische und genetische Sicht (Die Herkunft)
Wenn es um die tatsächliche Abstammung von historischen Adelsfamilien geht, ist die Antwort rein wissenschaftlich.
- Genetik: Wenn Ihre Vorfahren dem historischen Adel angehörten, tragen Sie deren DNA in sich.
- Mathematische Realität: Da sich die Menschheit über Jahrhunderte hinweg vermischt hat, ist es statistisch extrem wahrscheinlich, dass fast jeder Mensch irgendwo in seinem Stammbaum (wenn man weit genug zurückgeht) königliche oder adelige Vorfahren hat. Insofern tragen fast alle Menschen ein Stück dieses historischen Erbes in sich.
3. Die rechtliche und gesellschaftliche Sicht (Der Status)
In der modernen Gesellschaft hat der Begriff seine rechtliche Sonderstellung verloren.
- In Deutschland und Österreich: Der Adel als rechtliche Klasse wurde 1919 abgeschafft. In Deutschland sind ehemalige Adelstitel (wie „Graf“ oder „Freiherrin“) heute nur noch Teil des bürgerlichen Nachnamens. Man trägt den Adel hier also höchstens noch im Namen und in den Familientraditionen, nicht aber als rechtliches Privileg.
Fazit: Den historisch-rechtlichen Status erbt oder verliert man durch Gesetze und Stammbäume. Den wahren Adel – den des Herzens und des Charakters – formt jeder Mensch durch sein eigenes Handeln selbst.
Adel verpflichtet
Adel ist nichts für Prahlerei. Adel ist die pure Verpflichtung. Er ist der Dienst am Richtigen.
Der Ausdruck „Adel verpflichtet“ (vom französischen „Noblesse oblige“) bedeutet, dass eine herausragende gesellschaftliche Stellung, Reichtum oder besondere Talente auch eine moralische Pflicht zu vorbildlichem Verhalten und sozialer Verantwortung mit sich bringen.
Ursprung und Bedeutung
- Wurzeln: Das Konzept geht auf das französische Sprichwort Noblesse oblige zurück.
- Pflicht statt nur Privileg: Früher wurde vom Adel erwartet, das Gemeinwohl zu schützen, Schwächere zu unterstützen und als Führungspersönlichkeit voranzugehen.
- Heute: Der Satz wird oft im übertragenen oder scherzhaften Sinn genutzt – etwa wenn jemand mit viel Geld, Bildung oder Macht ein anständiges und großzügiges Verhalten zeigt (oder man es von ihm erwartet)
Das Wappen in der Heraldik
Der Steinbock als Wappentier

Wappen „Derer von Gotsmann“
Ganz wie es die klassische Symbolik ebenfalls sieht, so
bedeutet es mir Stärke, Widerstandskraft, Ausdauer, Willenskraft, Trittsicherheit, Weitblick, die Fähigkeit, selbst unter widrigsten Bedingungen und an Abgründen die Balance zu halten
Das Wappen steht deswegen zu meiner Erinnerung. Eine Ehrensache.
Bildquelle: Wappen „von Gotsmann“ aus Ingeram Codex
Wofür steht die Symbolik des Steinbocks
Stärke, Widerstandskraft, Ausdauer und Willenskraft.
Da der Steinbock in extremen, steilen Felsregionen und Hochgebirgen lebt, symbolisiert er Trittsicherheit, den Aufstieg, Weitblick sowie die Fähigkeit, selbst unter widrigsten Bedingungen und an Abgründen die Balance zu halten.
Heraldik
Heraldik (auch Wappenkunde) ist die historische Wissenschaft und Kunst, die sich mit der Gestaltung, der Geschichte, den Regeln und dem Recht von Wappen beschäftigt. Sie entstand im 12. Jahrhundert im Rittertum und bei Kreuzzügen, um Kämpfer auf dem Schlachtfeld und bei Turnieren eindeutig zu erkennen.
Die drei Säulen der Heraldik
- Wappenkunde: Die Erforschung von Entstehung, Geschichte, Bedeutung und Tradition von Wappen.
- Wappenkunst: Die ästhetische und stilgerechte grafische Gestaltung von Wappen nach festen Regeln.
- Wappenrecht: Die rechtlichen Grundlagen zur Führung, Verleihung und zum Schutz von Wappen (z. B. Familien-, Städte- oder Landeswappen).
Wichtige Grundregeln
- Die Farben: Es wird zwischen zwei Metallen (Gold/Gelb, Silber/Weiß) und vier Grundfarben (Rot, Blau, Schwarz, Grün) unterschieden.
- Farbregel: Metall darf nie direkt auf Metall und Farbe nie direkt auf Farbe liegen (zur besseren Fernsicht).
- Rechts und links: Die Seitenangabe im Wappen erfolgt immer aus der Sicht des Schildträgers hinter dem Schild (heraldisch rechts ist für den Betrachter also links).
- Bestandteile: Das Herzstück ist der Schild, oft ergänzt durch das Oberwappen (Helm, Helmdecken und Helmzier)
https://de.wikipedia.org/wiki/Blasonierung
Die Reichsritter, Ritterschaft und was es bedeutet ein freier Herr zu sein
„Sei ohne Furcht im Angesicht deiner Feinde. Sei tapfer und aufrecht, damit Gott dich liebt. Sprich stets die Wahrheit, auch wenn dies den eigenen Tod bedeutet. Und beschütze die Wehrlosen. Dies ist dein Eid.“
aus: „Königreich der Himmel“, Ridley Scott
Reichsritter
waren Mitglieder des reichsunmittelbaren niederen Adels im Heiligen Römischen Reich.
Wesentliche Merkmale
- Reichsunmittelbarkeit: Sie waren direkt dem römisch-deutschen König bzw. Kaiser unterstellt und nicht einem regionalen Landesfürsten (wie Herzögen oder Grafen).
- Kein Reichsstand: Obwohl sie reichsunmittelbar waren, besaßen sie keinen eigenen Sitz und keine Stimme im Reichstag. Sie gehörten deshalb zum niederen Adel (im Gegensatz zum Hochadel).
- Organisation in Kantonen: Ab dem 16. Jahrhundert schlossen sie sich in 14 bis 15 regionalen Ritterorten oder Kantonen zusammen. Diese wiederum waren in drei Ritterkreise gegliedert:
- Franken
- Schwaben
- Am Rhein
- Regionale Hoheitsrechte: Auf ihren kleinen Rittergütern (hauptsächlich in Süd- und Westdeutschland) übten sie eine beschränkte landesherrliche Gewalt, eigene Gerichtsbarkeit und Steuerhoheit aus.
- Das Ende der Reichsritterschaft: Mit der Auflösung und dem Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 verloren die Reichsritter ihre Unabhängigkeit; ihre Gebiete wurden im Zuge der sogenannten Mediatisierung den größeren deutschen Staaten (wie Bayern, Württemberg oder Preußen) unterstellt.
Die ritterlichen Tugenden (der Ehrencodex)
- staete & triuwe: Unverbrüchliche Beständigkeit und Treue gegenüber dem Lehnsherrn und Gott.
- mâze: Maßhaltung und moralische Selbstbeherrschung; das Vermeiden von Zorn und Ausschweifungen.
- höveschheit: Höfisches Benehmen, gutes Benehmen bei Hofe und Respekt gegenüber Frauen (bekannt als Minnedienst).
- manheit: Tapferkeit, Mut im Kampf und die Bereitschaft, Schwache und die Kirche zu beschützen.
Uradel und Briefadel, oder der Unterschied zwischen „Hochgeboren“ und „Hochwohlgeboren“
Uradel
Als Uradel bezeichnet man im deutschen Sprachraum jene adeligen Familien, deren adliger Stand sich historisch bis in das 14. Jahrhundert oder früher (meist spätestens bis zum Jahr 1400) urkundlich zurückverfolgen lässt.
Die wichtigsten Merkmale:
- Kein Verleihungsbrief: Im Gegensatz zum jüngeren Adel wurde der Uradel nicht durch einen formellen kaiserlichen oder königlichen Adelsbrief (das sogenannte Diplom) geadelt. Deren adliger Status ging vielmehr fließend aus dem Frühmittelalter (aus dem alten Ritter- und Dienstadel/Ministerialen) hervor.
- Gegensatz zum Briefadel: Der Begriff wurde vor allem als Abgrenzung zum Briefadel geprägt – also zu jenen Familien, die ihren Adelstitel erst in der Frühen Neuzeit oder Moderne durch eine Urkunde (Adelsbrief) verliehen bekamen.
- Historische Konstruktion: Der Begriff „Uradel“ ist selbst nicht mittelalterlich, sondern wurde erst im späten 18. und 19. Jahrhundert in der genealogischen Literatur (etwa in den Gothaischen Genealogischen Taschenbüchern) populär gemacht. In der modernen Geschichtswissenschaft wird die strikte Trennung oft kritisiert, da die historischen Nachweise lückenhaft sind
Der Briefadel
Der Briefadel bezeichnet Adelsfamilien oder Personen, die ihren Stand nicht durch Herkunft aus dem Mittelalter (Uradel), sondern durch eine förmliche Verleihung – den sogenannten Adelsbrief oder ein Adelsdiplom – von einem Landesherrn (wie einem Kaiser oder König) erworben haben.
Wichtige Merkmale
- Herkunft des Titels: Der Adelstitel oder das Adelsprädikat (meist ein „von“) wurde durch eine Urkunde (Nobilitierung) verliehen.
- Erster Nachweis: Die erste urkundliche Nobilitierung dieser Art im Heiligen Römischen Reich erfolgte im Jahr 1360 durch Kaiser Karl IV. für den Mainzer Scholaster Wicker Frosch.
- Unterschied zum Uradel: Während der Uradel seine Wurzeln in alten Rittergeschlechtern des Mittelalters hat, stammt der Briefadel meist aus dem bürgerlichen, gelehrten oder militärischen Aufstieg in der Neuzeit (z. B. verdiente Beamte, Ärzte, Offiziere oder Kaufleute).
- Rechtliche Einordnung: Mit der Weimarer Reichsverfassung von 1919 wurden in Deutschland alle öffentlich-rechtlichen Vorrechte des Adels abgeschafft; historische Bezeichnungen wurden lediglich als Teil des bürgerlichen Nachnamens weitergeführt.
Der Unterschied zwischen „Hochgeboren“ und „Hochwohlgeboren“
Der Hauptunterschied zwischen Hochgeboren und Hochwohlgeboren liegt im gesellschaftlichen Rang bzw. dem adeligen Grad, der mit der jeweiligen Anrede gemeint ist:
Hochgeboren
- Zielgruppe: Höherer Adel, insbesondere nichtregierende Grafen, bestimmte Fürstenhäuser oder Freiherren/Barone aus dem Uradel (ursprünglich auch Herzöge, bevor diese andere Titel wie Durchlaucht erhielten).
- Bedeutung: Standesmäßig höher einzustufen als der niedere Adel.
- Beispiel für die Anrede: „Seiner/Ihrer Hochgeboren“ (z. B. an einen Grafen).
Hochwohlgeboren
- Zielgruppe: Niedrigerer Adel (Freiherren, Barone, Ritter und untitulierter bzw. niederer Adel) sowie später auch höhere bürgerliche Beamte und die gesellschaftliche Oberschicht.
- Bedeutung: Eine Stufe unter „Hochgeboren“, aber höher als das einfache bürgerliche Wohlgeboren.
- Beispiel für die Anrede: „Seiner/Ihrer Hochwohlgeboren“ (oft abgekürzt mit S.H. oder I.H. auf Briefumschlägen)
Der Wahlspruch: „Veritatis simplex est oratio“
„Die Sprache der Wahrheit ist einfach“
Der Ausspruch „Die Sprache der Wahrheit ist einfach“ stammt ursprünglich aus dem Lateinischen: „Veritatis simplex oratio est.“
- Urheber: Der römische Philosoph Seneca (Lucius Annaeus Seneca) in seinen Epistulae morales ad Lucilium (Brief 49, Kapitel 12).
- Bedeutung: Wahre Aussagen und echte Sachverhalte benötigen keine künstlichen Schnörkel, Ausflüchte oder komplizierte rhetorische Verzierungen. Umwege und Komplexität deuten oft auf Unaufrichtigkeit oder das Verschleiern von Fakten hin.
- Historischer Bezug: Seneca bezieht sich bei diesem Gedanken unter anderem auf Äußerungen des griechischen Dramatikers Euripides.
Bildquelle: Wikipedia Commons unter public domain

Wahlsprüche sind oft Bestandteil von Wappen, wo sie in der Regel unterhalb des Wappenschildes auf Höhe des Postament in einem Spruchband zu lesen sind. Diese Platzierung stammt aus dem Mittelalter, als sich bei den Wappen der meisten Adligen über dem Schild die Rangkrone und/oder der Helm samt Helmkleinod befand. Seltener – vor allem bei den großen Vollwappen – befand sich oberhalb noch ein zweites Spruchband, in dem dann das Kriegsgeschrei bzw. Panier zu lesen war. Mottos dieser Art haben ihren Ursprung im westeuropäisch-französischen Raum und wurden ab dem 15. Jahrhundert nach und nach im heilig-römischen Reich übernommen.
Das Panier: Leitsätze, Feldzeichen und ihr Sinn, „Wahrhaft wahrhaftig, Wahrhaftigkeit!“
Wahrhaft
Das deutsche Wort wahrhaft bedeutet „wirklich“, „tatsächlich“ oder „echt“. Man nutzt es als Adjektiv oder verstärkendes Adverb, um eine Eigenschaft oder eine Situation als vollkommen authentisch und unzweifelhaft zu betonen.
wahrhaftig
Aufrichtig und wahrheitsstrebend: Auf Wahrheit ausgerichtet, ehrlich und von Integrität geprägt (z. B. ein wahrhaftiger Mensch).
Wahrhaftigkeit
Wahrhaftigkeit ist die innere Haltung, ehrlich zu sein und das auszudrücken, was man wirklich denkt oder für wahr hält. Sie beschreibt das Verhältnis einer Person zur Wahrheit, während die Wahrheit selbst die objektive Richtigkeit einer Aussage betrifft.
Bedeutung und Kernmerkmale
- Subjektive Ehrlichkeit: Man sagt das, wovon man selbst überzeugt ist. Ein ehrlicher Irrtum ist daher wahrhaftig, auch wenn die Aussage sachlich falsch ist.
- Übereinstimmung (Kohärenz): Es herrscht Einklang zwischen dem, was man denkt, fühlt und tatsächlich tut.
- Selbstreflexion: Sie schließt die Bereitschaft ein, die eigenen Überzeugungen kritisch zu hinterfragen.
Unterscheidung: Wahrheit vs. Wahrhaftigkeit
- Wahrheit: Eine Eigenschaft von Tatsachen oder Aussagen (ob etwas objektiv stimmt).
- Wahrhaftigkeit: Eine Eigenschaft des Menschen (ob man das sagt, was man ehrlich glaubt).
Der Schlachtruf war vor der Einführung der Uniform das wichtigste Erkennungszeichen im Schlachtgetümmel. Sein Sinn war, den gemeinsamen Kampf– und Korpsgeist zu heben, aber auch die Drohgebärde an den Gegner, um ihn einzuschüchtern. Er wurde seit der Antike von angreifenden Heerhaufen erhoben. Meist beruhte sein Wortlaut auf einer Tradition
Im 19. Jahrhundert fasst man den Begriff Feldgeschrei ähnlich der Losung und der Parole auf – als Erkennungswort der eigenen Soldaten. Der Unterschied zur Losung besteht darin, dass jene ein Doppelwort ist, an dem sich zwei Beteiligte erkennen, und zur Parole, dass jene nur dem Befehlshaber bekannt ist. Mit dem Feldgeschrei kann sich eine Truppe gemeinsam auch noch ohne ihren Kommandeur ausweisen. Die Losung kennt jeder der eigenen Truppe, sie wird nicht vom Posten, sondern beliebigen Truppenteilen aneinander gestellt. Das Feldgeschrei ist auch dem Gegner bekannt, kann mitten im Gefecht als Erkennungsmerkmal verwendet werden, und ähnelt so in der Funktion Feldzeichen und Uniformen.
Epilog, wofür wir stehen
Familie Vollmers zu Blangenmoor Lehe Feld
- Ausdauer
- freier Wille
- Liebe
- Stärke
- Wahrhaftigkeit
- Wahrheit
- Weitblick
- Widerstandskraft
- Willenskraft
Trittsicherheit, Weitblick sowie die Fähigkeit, selbst unter widrigsten Bedingungen und an Abgründen die Balance zu halten.
wahrhaft wahrhaftig, Wahrhaftigkeit!
Veritatis simplex est oratio!


„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“
1. Korintherbrief, Kapitel 13, Vers 13
„Ihr aber, die ihr sagt: Heute oder morgen werden wir in diese oder jene Stadt reisen, dort werden wir ein Jahr bleiben, Handel treiben und Gewinne machen -, ihr wisst doch nicht, was morgen mit eurem Leben sein wird. Rauch seid ihr, den man eine Weile sieht; dann verschwindet er. Ihr solltet lieber sagen: Wenn der Herr will, werden wir noch leben und dies oder jenes tun.“
Jakobus 4,13-15
