Was für eine Woche

Ich war endlich einmal wieder mit Lars unterwegs.

Nach Claudias und meinem Urlaub hatten Lars und ich uns mal wieder eine Woche zum Segeln genommen.

Es war lange schon wieder an der Zeit. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch wie es immer so ist hat das Schicksal mal wieder andere Pläne.

Am Sonntag morgen sind wir zeitig gestartet und haben uns Æroskøbing als Ziel gesetzt.

Trotz Regen und teils knackigen 25-30kn Wind haben wir es endlich mal wieder über den kleinen Belt geschafft. Auch wenn wir Bug zuerst anlandetenn , habe ich es mit einigen Verrenkungen von Bord geschafft

Nach einem kleinen Rundgang landeten wir im Burger Restaurant vor Ort und haben es uns bei leckerem Biere und Beilagen gut gehen lassen.

Am Montag ging es dann nach Apenrade. War wieder ein guter Segeltag. Nachdem wir aus der Ansteuerung von Æroskøbing raus waren setzten wir die Sedel und bei gutem Weg ging es wieder über den kleinen Belt.

Kurz vor der Anfahrt nach Apenrade geschah es dann. Beim Starten des Motors kam nur ein klacck, klack, klack. Nach Anruf bei Motor Thiessen hatten wir einige Lösungsansätze Vorschläge. Aber irgendwie wollte er nicht. Die Starterbatterie ging zu schnell in die Knie.

Nach einem PAN PAN an Lyngby Radio wurde uns mitgeteilt, dass der nächste Schlepp sich in Assens befindet. Nach vielen Ideen kamen wir überein das Optitraining einmal zu stören.

Glücklicherweise wurden wir vom Trainer Schlauchboot in den Hafen geschleppt und konnten dort unsere Wunden lecken.

Der nächste Tag war geprägt von einer ausgeprägten Fehlersuche.

Nichts gefunden.

Aber nach dem Zusammenbau lief der Motor trotzdem.

Sind wir einfach mal froh.

Nach einem Hafentag in Apenrade mit Schuhkauf für Lars ging es dann am Folgetag, als Motorboot getarnt nach Marina Minde.

Es folgte eine Fahrt durch den Als Sund mit Hagel, Regen und viel Gelächter.

In Sonderborg angekommen entschlossen wir uns einfach gleich weiter nach Marina Minde durchzuziehen, da für die nächsten Tage Starkwind Warnung mit Böen bis zu 30 kn gegeben war.

In Marina Minde wagte dann Lars einmal entspannt nach meiner Methode rückwärts anzulegen. Und wer sagt es: es hat geklappt.

Auf Grund der Wettervorhersage entschlossen wir uns für den Abbruch und begaben uns, mit einem kleinen Abstecher über Annies Kiosk (-> French Hot Dog) zurück nach Brunsbüttel.

Was für eine wundervolle und ereignisreiche Woche. War wirklich schön. Ich Segel für mein Leben gerne mit Lars. Ist einfach harmonisch und schön!

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